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Streit nach Verkauf eines Pferds: Käuferin hat Anspruch auf Sportpferd

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  • 28. August 2025 um 11:40
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  1. eRecht24 40
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Zitat von WBS-LAW

Eine Frau kaufte ein Pferd, um es auf Reitturnieren zu nutzen. Das Pferd jedoch – so stellte sich nach dem Kauf heraus – lahmte und war für Reitturniere eher weniger geeignet. Trotz eines vereinbarten Haf­tungs­aus­schlusses, bekommt die Käuferin ihr Geld zurück. so das LG Fran­ken­thal.

Auch die Verkäuferin eines Pferdes kann – wie bei einer Sache – wirksam ausschließen, für „Mängel“, also Krankheiten oder körperliche Gebrechen des Tieres einzustehen. Ein solcher Haftungsausschluss hat aber Grenzen, wie nun das Landgericht (LG) Frankenthal (Pfalz) in einem aktuellen Urteil festgestellt hat. Komme beim Verkauf klar zum Ausdruck, dass ein Sportpferd gesucht wird, so dürfe sich die Käuferin darauf verlassen, dass das Tier dafür auch tatsächlich geeignet ist. Das gelte auch dann, wenn die Haftung ansonsten schriftlich ausgeschlossen sei. Die Klage einer Hobbyreiterin, die das gekaufte Pferd zurückgeben und ihr Geld zurückhaben wollte, hatte deshalb Erfolg (Urteil vom 01.08.2025, Az. 7 O 257/22).

Hobbyreiterin kauft lahmendes Pferd

Die Hobbyreiterin stieß im Internet auf die Annonce des Pferdes, kontaktierte die Verkäuferin telefonisch und erwarb es nach einem Proberitt für 13.800 Euro. Im schriftlichen Kaufvertrag wurde die „Gewährleistung“, also die Haftung für Mängel, ausgeschlossen. Laut Vertrag sind außerdem Vereinbarungen zur Verwendbarkeit des Pferdes für einen bestimmten Zweck nicht getroffen worden. Kurze Zeit nach dem Verkauf stellte ein Tierarzt fest, dass das Pferd lahmt (sich anormal bewegt). Die Hobbyreiterin machte sodann vor Gericht geltend, dass das Pferd massive pathologische Befunde im Bereich des Kniegelenks und der Kniescheibe aufweise, was einer sportlichen Verwendung entgegenstehe. Die Verkäuferin trat dem entgegen und bestritt, dass das Pferd beim Verkauf bereits gelahmt habe.

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Kein Sportpferd verkauft – Pferd muss zurückgenommen werden

Das LG Frankenthal kam nach umfangreicher Beweisaufnahme zu der Überzeugung, dass im Verkaufsgespräch klar zum Ausdruck gekommen sei, dass ein Pferd für den Reitsport gesucht werde. Dies sei bei der Vertragsauslegung zu berücksichtigen, weshalb die Verkäuferin trotz der gegenteiligen Ausführungen im Kaufvertrag ein solches Sportpferd auch geschuldet habe. Als Sportpferd eigne sich das Pferd aber nicht, was ein Sachverständiger mit Blick auf Fremdkörper im Kniegelenk des Tieres klar bestätigt habe. Diese verursachten dort einen konstanten Reiz, weshalb es zukünftig immer wieder zu Problemen komme. Auf den Gewährleistungsausschluss könne sich die Verkäuferin nicht mit Erfolg berufen, da der Anspruch, ein Sportpferd zu bekommen, für die Käuferin sonst wertlos wäre.

Die Verkäuferin muss nun das Pferd zurücknehmen und den Kaufpreis zurückzahlen.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, es kann Berufung zum Pfälzischen Oberlandesgericht eingelegt werden.

tsp

Der Beitrag Streit nach Verkauf eines Pferds: Käuferin hat Anspruch auf Sportpferd erschien zuerst auf WBS.LEGAL.

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